Nieten & Vollnieten

Nieten verbinden Lederteile schnell, dauerhaft und ohne Naht – an Gürteln, Taschen, Riemen oder Holstern. Hier finden Sie Hohlnieten, Doppelkopfnieten, Kupfer- und Messingnieten sowie Ziernieten. Tipps zur Auswahl und zum Setzen finden Sie unter den Produkten.



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Die wichtigsten Nietenarten

Die richtige Größe wählen

Entscheidend ist die Stiftlänge: Sie sollte etwas länger sein als alle Lederlagen zusammen, damit Kappe und Sockel sicher verpresst werden. Ist der Stift zu lang, knickt er beim Setzen um – ist er zu kurz, hält die Niete nicht. Die genauen Maße (Kappe, Stift, Sockel) und die empfohlene Lederstärke finden Sie in der Beschreibung des jeweiligen Artikels.

Nieten setzen – so geht's

  1. Loch mit einem Locheisen oder einer Lochzange in Stiftstärke stanzen.
  2. Stift von hinten durch alle Lederlagen stecken und die Kappe aufsetzen.
  3. Niete auf eine feste Unterlage legen – für gewölbte Kappen eignet sich der Nieten- & Druckknopf-Amboss.
  4. Mit dem passenden Setzeisen und einigen kräftigen Hammerschlägen verpressen. Der Nietensetzer mit halbrundem Kopf verhindert, dass die Kappe plattgedrückt wird.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Hohlniete und Doppelkopfniete?
Die Hohlniete hat hinten einen flachen Sockel, die Doppelkopfniete auf beiden Seiten eine gewölbte Kappe – sie sieht von vorn und hinten gleich aus.

Welche Nieten halten am meisten aus?
Vollnieten aus Kupfer oder Messing mit Scheibe. Sie werden vernietet statt nur verpresst und sind für stark beanspruchte Verbindungen gedacht.

Kann ich Nieten ohne Spezialwerkzeug setzen?
Sie brauchen mindestens ein passendes Setzeisen, eine feste Unterlage und einen Hammer. Ohne Setzeisen wird die Kappe meist beschädigt.

Gibt es nickelfreie Nieten?
Ja, zum Beispiel die gewölbten Nieten und die schwarzen Doppelkopfnieten.

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